Hallodrihi: Steckenpferd Außenpolitik

Deutschlandfunk, Nachrichten vom 14.07.16:

Die Wahl sei ein sehr schlechtes Signal und lasse Zweifel an den Fähigkeiten der neuen Premierministerin May aufkommen, sagte Fraktionschef Hofreiter der Deutschen Presse-Agentur.

steckenpferd_aussenpolitik

Eine klare Positon hatte Anton Hofreiter ja eh schon, nicht zuletzt zu dem „feige zurückgetretenen“ Boris Johnson, dem Hallodri.

Hier las der Heilandshallodri am 5. Juli vom Teleprompter:

Und jetzt geht die neue Premierministerin hin und macht den Brexit-Hallodri zum Außenminister (foreign secretary) im Londoner Kabinett. Als hätte der Toni aus Bayern und Berlin denen nicht klar genug gesagt, dass das gar nicht geht.

Steckenpferd Außenpolitik. Es muss ja nicht immer gleich Diplomatie sein.

Vielleicht ist Europa schon viel zu eng „zusammen“. So „zusammen“, dass man jede Grenze, respektlosen Stuss labernd, überschreiten darf.

Vielleicht haben die Brexiteers ja den richtigen Riecher gehabt, und es wurde höchste Zeit für etwas mehr Distanz.

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10 responses to “Hallodrihi: Steckenpferd Außenpolitik”

  1. Auerbach says :

    Hat dies auf montagfrei rebloggt.

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  2. Auerbach says :

    Haha, da macht man sich über die Briten lustig, vergisst aber komplett die eigenen Witzfiguren. Wobei Hofreiter noch einer der besseren ist, finde ich.

    Take that!

    Friday Morning Roundup >> ich, okay?

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    • justrecently says :


      Friday Morning Roundup >> ich, okay?
      Alles klar. Können Sie auch den Dienstag übernehmen? Donnerstag wäre ich dann wieder dran.

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      • Auerbach says :

        Ja, mache ich. Sa/So/Mo dann keinen? Frage: Auf welche Tage wollen wir uns festlegen? Und, macht jeder von uns zwei, das wären dann ja insgesamt auch schon vier pro Woche? Das wäre ja auch schon viel und könnte für’s erste sogar reichen, oder?

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        • justrecently says :


          Davon abgesehen mache ich vielleicht noch einen für Samstag. Mal sehen, wie’s läuft. Hitverdächtig wären neben dem Dienstag tatsächlich der Donnerstag und der Samstag, wobei es vielleicht nicht immer ein „Roundup“ sein muss.

          Die Chance, dass tatsächlich mal ein Link geklickt wird, scheint mir bei kürzeren Texten größer zu sein als bei langen.

          Das Internet ist halt nichts für Tolstoys Werke am Stück.

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      • justrecently says :


        Ich schlage Dienstag als „Muss“-Tag vor – bei den anderen können wir uns ja noch Zeit bei der Festlegung lassen. Dafür sind wir ja ein lebender Entwurf. 😉

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    • justrecently says :


      Dass Hofreiter auf Rhetorikkurse offenbar scheißt, macht ihn mir nicht unsympathisch – das passt schon.

      Aber wenn er Scheiße redet, ist es SCheiße.

      Ich wage eine Prognose (hätte ich eine aufs Referendum riskiert, hätte ich sie übrigens verloren): Johnson wird ein guter Außenminister, mit oder ohne bloopers – die wären ja kein Drama.

      Hofreiters Gequatsche hingegen finde ich ziemlich nachbarschaftsschädlich.

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      • Diander says :

        Hofreiters Gequatsche hingegen finde ich ziemlich nachbarschaftsschädlich.

        Ich finde es eher ehrlich und von unverblümten Zorn, manche Leute sind einfach beyond Diplomatie. Was mir gut gefällt, ist seine Aussprache von „Farage“, hat ein bissi was von „Verarsch“ (ca. 00.08). Aber was soll`s, die Briten verstehen ihn wahrscheinlich eh nicht.

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      • justrecently says :


        Zornig mag Hofreiter gewesen sein – aber wenn er im Ernst glaubt, Johnson habe „feige gekniffen“, ist er nicht ganz bei Trost. Der Mann hat die Verwaltung einer Millionenstadt geleitet und traut sich die Chefdiplomatie zu – ob zu Recht oder Unrecht, wird man sehen. Aber er kneift nicht.

        Friedbert Meurer dürfte der Sache nähergekommen sein.

        Was Hofreiter da labert, lässt bei mir Zweifel an seiner Urteilsfähigkeit aufkommen – oder an seiner Ehrlichkeit.

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        • Diander says :

          Der Mann hat die Verwaltung einer Millionenstadt geleitet und traut sich die Chefdiplomatie zu – ob zu Recht oder Unrecht, wird man sehen. Aber er kneift nicht.

          In den Kopf dieses Mannes reinzuschauen, ob er bei der Gesamtverantwortung gekniffen hätte oder nicht, traue ich mir nicht zu. Dazu kam es ja nicht, ob er froh darüber war, ist Spekulation. Aber wenn nach Taten bemessen werden soll, dann muss neben seiner Verwaltungserfahrung auch „Stil und Methode“ eingerechnet werden. Dazu wird hier in der Zeit u.a. der französische Außenminister so zitiert: „Ich brauche ein Gegenüber, mit dem ich verhandeln kann und das eindeutig, glaubwürdig und verlässlich ist.“

          An all dem wird sich Johnson jetzt messen lassen müssen, und das kann man für richtig und konsequent halten, die sogenannten Populisten mit der Realität der Details ihres Tuns zu konfrontieren und zu entzaubern. Dazu neige ich in dem Fall.

          Trotzdem kann ich Hofreiters Furor nachvollziehen, frei nach „Barbara.“: http://barbara-streetart.tumblr.com/post/137759271701/source

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