Archive by Author | Auerbach

Catalonia, open letter to Juncker and Tusk: the silence of the EU is unjustifiable

Alfred de Zayas' Human Rights Corner

https://www.pressenza.com/2017/11/catalonia-open-letter-to-juncker-and-tusk-the-silence-of-the-eu-is-unjustifiable/

In front of the repressive escalation in Catalonia, 185 politicians, intellectuals, academics and MEPs have signed an open letter to European Commission President Juncker and European Council President Tusk to urge the European Union to intervene for the salvation of fundamental freedoms.

Dear President Juncker, dear President Tusk:

We are scholars, politicians, public intellectuals and members of the European Parliament writing to you with the following concern:

The European Union has proclaimed the Rule of Law principle and respect for fundamental rights and freedoms to be binding on its Member States (Articles 2 and 6 of the Lisbon Treaty). The EU’s leadership has been a staunch protector of these fundamental norms, most recently in countering the Polish government’s attempts to undermine the independence of judges as well as the Hungarian government’s actions to limit civil society and media freedoms.

However, we are deeply concerned that the EU’s governing bodies…

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#Volksbühne: Kuttner antwortet Lederer

Konter&Revolution

„​@Klaus Lederer hat heute seine (ziemlich windige) Position zur Volksbühnen-Besetzung (ich will nur ergänzen, ich kenne die Besetzer nicht, habe auch nichts mit ihnen zu tun und weiss auch nicht so recht, was die eigentlich wollen..) auf seinem Facebook-Account gepostet. Eine Position, die, wie ich finde, nicht unwidersprochen bleiben soll:
Er schreibt:

– “Kunstfreiheit ist immer auch die Kunstfreiheit der Andersperformenden!”

Du meinst jetzt nicht die Besetzer?! Oder doch?! Als die “Andersperformenden”? Gegen den nach zwei Jahren Vorbereitungszeit und 3 Mio Vorbereitungsetat Nichtperformenden? Egal! Die Freiheit ist immer auch die Freiheit der anders Politik machenden!

und:

– “über die Intendanz auf demokratisch legitimiertem Weg entschieden”

Gut, dass Du nochmal an den Prozess der Intendantenfindung, der ja unter Leitung von Tim Renner unter breiter demokratischer Beteiligung stattfand, erinnerst! Im Kern hat doch ein Politiker, der keine Ahnung von Theater hat in einer heimlichen Nacht-und-Nebel-Aktion einen “Intendanten” berufen, der auch keine Ahnung…

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Wohin sich die Welt bewegt

Tin Fischer

Vor einem Jahr habe ich den Social-Bot @liegtimtrend eingerichtet, der automatisch alles twittert, was Medienberichten zufolge „im Trend“ liegt. Für alle, die wissen wollen, wohin sich die Welt bewegt:

Tanzen und Fitness liegen im Trend
Unternehmensanleihen liegen im Trend
Trauungen an besonderen Orten liegen im Trend
Traumtanzen liegt im Trend
Kork liegt im Trend
Klassische Ausbildung liegt im Trend
Der preisbewusste Online-Einkauf liegt im Trend
Gärtnern liegt im Trend
Campen liegt im Trend
Solo-Reisen liegen im Trend
Versorgungszentren liegen im Trend
Alleine reisen liegt im Trend
Der Bierdurst lässt nach – aber eine Sorte liegt im Trend
Mehr Bewegung liegt im Trend
Betten & Matratzen im Internet kaufen liegt im Trend
Ehrenamtliches Engagement: Kurzeinsätze liegen im Trend
Hütten-Hopping liegt im Trend
Manuka-Honig liegt im Trend
Pediküre: Ohne Lack liegt im Trend
Baumgrabanlagen liegen im Trend
Wiesengräber liegen im Trend
Anhänger bzw. Charms liegen im Trend
Hamburg liegt im Trend
Regionale…

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Saubere Arbeit

m&funk

Vormittags geschrieben:

Elke Twesten betreibt freie Volksvertreterei in Niedersachsen und bekommt „weiterhin 6809,85 Euro im Monat, dazu noch mal 1088 Euro als steuerfreie Aufwandsentschädigung” [1]. Anders, als „groteskerweise” [1.1] im Netz zu lesen, gebe es vonseiten der CDU keine Versprechungen oder Ablösesummen. Sie sei keine Verräterin, sie fühle sich sehr gut. [1.2]

Stephan Weil, oberster Niedersächs*Innen-Vertreter, sagt, es sei „schlichtweg falsch” [2], dass er seine Regierungserklärung vom 13. Oktober 2015 von der Volkswagen AG hätte „aufhübschen” („genehmigen”/„nachbessern”) lassen. Was er gesagt habe, sei O-Ton Weil. Denn „es habe die Zukunft des VW-Konzerns auf dem Spiel gestanden”, Was „mittelbar auch für das Land Niedersachsen von allergrößter Bedeutung” gewesen sei.

Jubel, Applaus und „USA! USA!”-Sprechchöre hellauf begeisterter Polizisten bei einer von Trumps berüchtigten Hate-Speeches. „I

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GLEICH & GLEICH

m&funk

Der Typ da vorn
sieht zu uns her.
Wie führst du den?
Den führ ich ver.

Er lutscht an
deinem großen Zeh?
Dann tört er dich.
Er tört mich be.

Tatütata
und schubidu.
Seid sammen ihr?
Sind sammen zu.

Er hat gerade
keinen Lauf.
Wie fängst du ihn?
Ich fang ihn auf.

Die Pflanze da
ist schief und krumm.
Wie topfst du die?
Die topf ich um.

Was macht denn
Eure Liebelei?
Wie rätst du ihn?
Ich rat ihn hei.

Dann kommen sie
von nah und fern,
denn gleich und gleich
gestellt sich gern.

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Deko und Diskurs

Bildschirmfoto 2017-07-19 um 12.10.13

Bei Perlentaucher habe ich einen Essay veröffentlicht, in dem ich darüber spekuliere, ob in der Kunst so etwas wie ein Schisma bevorsteht. Gerade die jüngsten Erfahrungen des ‚Superkunstjahrs 2017‘ bewegen mich dazu. Wird man also auch in zehn Jahren noch von einem Superkunstjahr sprechen?

„Selbst und gerade wenn die Preise auf Großmessen dann noch höher und die kuratorischen Botschaften auf Großereignissen noch lauter und politischer als heute sein sollten, könnte es sein, dass niemand mehr ein Superkunstjahr erkennen kann. Und dies aus dem einfachen Grund, dass eine Documenta und eine Art Basel – allgemeiner: ein kuratorisches und ein kommerzielles Event – nicht mehr gleichermaßen als Kunstveranstaltungen wahrgenommen werden. Tatsächlich scheint mir vorstellbar, dass innerhalb der bildenden Kunst ein Schisma stattfindet, weil sich all das, was bisher noch unter ‚Kunst‘ gefasst werden konnte, immer weiter auseinanderentwickelt. Ein Schisma – das hieße, dass sich einzelne Teile des Kunstbetriebs abspalten, sich institutionell verselbständigen…

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George Monbiot: The Propaganda of the Victor… „how the poor were airbrushed from history“

Colonial Countryside

Our journey is about uncovering… uncovering a narrative that is often hidden not far beneath the surface.

In February 2009, George Monbiot, British writer and political activist, wrote a piece linking heritage sites with national consciousness, suggesting that bodies like the National Trust had a responsibility that stretched beyond the tourism sector.

We would like to share this piece again and remain hopeful that the Trust continue to stick to their word…

“we can never hope fully to understand the past, but we can at least recognise that history is open to widely different interpretations … The Trust is ready to explore unfamiliar or uncomfortable history in new ways.”

The piece looks at Stowe Landscape Gardens, a location from Monboit’s own childhood, restored by the National Trust but tells a story of famous architects and great families rather than eviction and famine; a selective view of the past that…

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