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#Volksbühne: Kuttner antwortet Lederer

Konter&Revolution

„​@Klaus Lederer hat heute seine (ziemlich windige) Position zur Volksbühnen-Besetzung (ich will nur ergänzen, ich kenne die Besetzer nicht, habe auch nichts mit ihnen zu tun und weiss auch nicht so recht, was die eigentlich wollen..) auf seinem Facebook-Account gepostet. Eine Position, die, wie ich finde, nicht unwidersprochen bleiben soll:
Er schreibt:

– “Kunstfreiheit ist immer auch die Kunstfreiheit der Andersperformenden!”

Du meinst jetzt nicht die Besetzer?! Oder doch?! Als die “Andersperformenden”? Gegen den nach zwei Jahren Vorbereitungszeit und 3 Mio Vorbereitungsetat Nichtperformenden? Egal! Die Freiheit ist immer auch die Freiheit der anders Politik machenden!

und:

– “über die Intendanz auf demokratisch legitimiertem Weg entschieden”

Gut, dass Du nochmal an den Prozess der Intendantenfindung, der ja unter Leitung von Tim Renner unter breiter demokratischer Beteiligung stattfand, erinnerst! Im Kern hat doch ein Politiker, der keine Ahnung von Theater hat in einer heimlichen Nacht-und-Nebel-Aktion einen “Intendanten” berufen, der auch keine Ahnung…

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Wohin sich die Welt bewegt

Tin Fischer

Vor einem Jahr habe ich den Social-Bot @liegtimtrend eingerichtet, der automatisch alles twittert, was Medienberichten zufolge „im Trend“ liegt. Für alle, die wissen wollen, wohin sich die Welt bewegt:

Tanzen und Fitness liegen im Trend
Unternehmensanleihen liegen im Trend
Trauungen an besonderen Orten liegen im Trend
Traumtanzen liegt im Trend
Kork liegt im Trend
Klassische Ausbildung liegt im Trend
Der preisbewusste Online-Einkauf liegt im Trend
Gärtnern liegt im Trend
Campen liegt im Trend
Solo-Reisen liegen im Trend
Versorgungszentren liegen im Trend
Alleine reisen liegt im Trend
Der Bierdurst lässt nach – aber eine Sorte liegt im Trend
Mehr Bewegung liegt im Trend
Betten & Matratzen im Internet kaufen liegt im Trend
Ehrenamtliches Engagement: Kurzeinsätze liegen im Trend
Hütten-Hopping liegt im Trend
Manuka-Honig liegt im Trend
Pediküre: Ohne Lack liegt im Trend
Baumgrabanlagen liegen im Trend
Wiesengräber liegen im Trend
Anhänger bzw. Charms liegen im Trend
Hamburg liegt im Trend
Regionale…

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Saubere Arbeit

m&funk

Vormittags geschrieben:

Elke Twesten betreibt freie Volksvertreterei in Niedersachsen und bekommt „weiterhin 6809,85 Euro im Monat, dazu noch mal 1088 Euro als steuerfreie Aufwandsentschädigung” [1]. Anders, als „groteskerweise” [1.1] im Netz zu lesen, gebe es vonseiten der CDU keine Versprechungen oder Ablösesummen. Sie sei keine Verräterin, sie fühle sich sehr gut. [1.2]

Stephan Weil, oberster Niedersächs*Innen-Vertreter, sagt, es sei „schlichtweg falsch” [2], dass er seine Regierungserklärung vom 13. Oktober 2015 von der Volkswagen AG hätte „aufhübschen” („genehmigen”/„nachbessern”) lassen. Was er gesagt habe, sei O-Ton Weil. Denn „es habe die Zukunft des VW-Konzerns auf dem Spiel gestanden”, Was „mittelbar auch für das Land Niedersachsen von allergrößter Bedeutung” gewesen sei.

Jubel, Applaus und „USA! USA!”-Sprechchöre hellauf begeisterter Polizisten bei einer von Trumps berüchtigten Hate-Speeches. „I

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GLEICH & GLEICH

m&funk

Der Typ da vorn
sieht zu uns her.
Wie führst du den?
Den führ ich ver.

Er lutscht an
deinem großen Zeh?
Dann tört er dich.
Er tört mich be.

Tatütata
und schubidu.
Seid sammen ihr?
Sind sammen zu.

Er hat gerade
keinen Lauf.
Wie fängst du ihn?
Ich fang ihn auf.

Die Pflanze da
ist schief und krumm.
Wie topfst du die?
Die topf ich um.

Was macht denn
Eure Liebelei?
Wie rätst du ihn?
Ich rat ihn hei.

Dann kommen sie
von nah und fern,
denn gleich und gleich
gestellt sich gern.

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Deko und Diskurs

Bildschirmfoto 2017-07-19 um 12.10.13

Bei Perlentaucher habe ich einen Essay veröffentlicht, in dem ich darüber spekuliere, ob in der Kunst so etwas wie ein Schisma bevorsteht. Gerade die jüngsten Erfahrungen des ‚Superkunstjahrs 2017‘ bewegen mich dazu. Wird man also auch in zehn Jahren noch von einem Superkunstjahr sprechen?

„Selbst und gerade wenn die Preise auf Großmessen dann noch höher und die kuratorischen Botschaften auf Großereignissen noch lauter und politischer als heute sein sollten, könnte es sein, dass niemand mehr ein Superkunstjahr erkennen kann. Und dies aus dem einfachen Grund, dass eine Documenta und eine Art Basel – allgemeiner: ein kuratorisches und ein kommerzielles Event – nicht mehr gleichermaßen als Kunstveranstaltungen wahrgenommen werden. Tatsächlich scheint mir vorstellbar, dass innerhalb der bildenden Kunst ein Schisma stattfindet, weil sich all das, was bisher noch unter ‚Kunst‘ gefasst werden konnte, immer weiter auseinanderentwickelt. Ein Schisma – das hieße, dass sich einzelne Teile des Kunstbetriebs abspalten, sich institutionell verselbständigen…

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George Monbiot: The Propaganda of the Victor… „how the poor were airbrushed from history“

Colonial Countryside

Our journey is about uncovering… uncovering a narrative that is often hidden not far beneath the surface.

In February 2009, George Monbiot, British writer and political activist, wrote a piece linking heritage sites with national consciousness, suggesting that bodies like the National Trust had a responsibility that stretched beyond the tourism sector.

We would like to share this piece again and remain hopeful that the Trust continue to stick to their word…

“we can never hope fully to understand the past, but we can at least recognise that history is open to widely different interpretations … The Trust is ready to explore unfamiliar or uncomfortable history in new ways.”

The piece looks at Stowe Landscape Gardens, a location from Monboit’s own childhood, restored by the National Trust but tells a story of famous architects and great families rather than eviction and famine; a selective view of the past that…

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Ethnic diversity in Roman Britain: it all kicks off with images

Archaeodeath

Following the recent Twitter rants about the colour of people’s skin in Roman Britain, I look here at the power and problems with archaeological imagery relating to skin colour. Linking it to my blog, I focus on funerary evidence and a funerary representation.

The many challenges of archaeological illustration

Archaeological illustrators have one of the toughest (and certainly the most readily criticised) of jobs in the heritage and archaeology world. Their role is not simply to depict ‚what we know‘, but to go beyond and stimulate the imagination and engage wide and varied audiences. Artworks are made for specific purposes and audiences, to make specific points and to educate and communicate. Yet they also acquire afterlives if used again and again in different media, often confusing their original intention and gaining stories and significances far beyond the artist’s.

So even the simplest of images depicting the past requires the artist…

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